<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schreiben Archive - Windradkind</title>
	<atom:link href="https://windradkind.de/category/schreiben/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://windradkind.de/category/schreiben/</link>
	<description>Mach&#039; dein Leben bunter</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Jan 2025 18:46:07 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://windradkind.de/wp-content/uploads/2022/10/20221009_Favicon.jpg</url>
	<title>Schreiben Archive - Windradkind</title>
	<link>https://windradkind.de/category/schreiben/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Warum ich schreibe</title>
		<link>https://windradkind.de/warum-ich-schreibe/</link>
					<comments>https://windradkind.de/warum-ich-schreibe/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja - Windradkind]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Nov 2023 10:13:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://windradkind.de/?p=978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich bin ich durch Zufall auf die von&#160;Judith Peters organisierte Blogparade&#160;gestoßen. Und da ich sowieso vorhatte, meinem Blog wieder neues Leben einzuhauchen, war ich gleich Feuer und Flamme und habe mir einige der Themen herausgesucht, um selbst Blogartikel dazu zu schreiben. Diesen Artikel schreibe ich für die Blogparade von Gabi Kremeskötter zum Thema „Warum ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/warum-ich-schreibe/">Warum ich schreibe</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzlich bin ich durch Zufall auf die von&nbsp;<a href="https://judithpeters.de/blogparaden-herbst-2023/">Judith Peters organisierte Blogparade</a>&nbsp;gestoßen. Und da ich sowieso vorhatte, meinem Blog wieder neues Leben einzuhauchen, war ich gleich Feuer und Flamme und habe mir einige der Themen herausgesucht, um selbst Blogartikel dazu zu schreiben.</p>



<p>Diesen Artikel schreibe ich für die <a href="https://www.gabi-kremeskoetter.de/blog/2023/10/04/blogparade-blog-schreiben/">Blogparade von  Gabi Kremeskötter zum Thema „Warum ich schreibe“</a>. Das Thema hat mich sofort angesprochen, denn das Schreiben begleitet mich auf die eine oder andere Weise schon so ziemlich mein gesamtes Leben lang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie alles anfing</h2>



<p>Für mich ist die Lust am Lesen eine elementare Voraussetzung für die Lust am Schreiben. Und Lust an Büchern und am Lesen kam bei mir schon früh. Schon vor der Schule war ich von Büchern und vom Lesen fasziniert. Mein Lieblingsbuch war damals „Das Katzenhaus“.</p>



<p>In der ersten Klasse musste ich nie Lesen üben, da ich die Texte in der Fibel immer schon nach dem Unterricht direkt auswendig kannte. Und ich habe mich ziemlich schnell zur totalen Leseratte entwickelt. Das ist so ausgeartet, dass ich gar nichts anderes mehr machen wollte und sogar meine Aufgaben im Haushalt vergaß. Irgendwann hatte meine Mama die Nase voll und hat tatsächlich mal Ernst gemacht und alle meine Bücher und Zeitschriften weggeschlossen, damit ich mal etwas anderes tue als zu lesen.</p>



<p>Ach ja, und an einem Kindertag in der Unterstufe haben wir alle so eine Art Medaillen aus Pappe an einer Schnur zum Umhängen bekommen. Dort standen Bemerkungen zu typischen Eigenschaften des betreffenden Kindes drauf. Auf meiner Medaille stand „daumenlutschende Leseratte“ (ja, jetzt habe ich auch noch das Geheimnis vom Daumenlutschen verraten).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Schritte in die Welt des Schreibens</h2>



<p>Wann genau ich angefangen habe, auch eigene Texte über das hinaus, was sowieso in der Schule geschrieben wurde, zu schreiben, weiß ich gar nicht mehr so genau. Aber ich hatte ein reges Interesse daran und habe mir sogar ein Pseudonym ausgedacht. Anschu Hexi habe ich mich genannt. Das weiß ich noch wie heute.</p>



<p>Fast jede Pause, die wir im Klassenraum verbracht haben, habe ich genutzt, um zu schreiben, mir Geschichten auszudenken. Leider habe ich nichts davon aufgehoben. Das bedaure ich heute sehr.</p>



<p>Darüber hinaus habe ich mich oft Tagträumen hingegeben, die in meiner erfundenen Welt spielten. Dort war ich außerirdischen Ursprungs, ohne davon zu wissen, bis mich mein &#8211; ebenfalls außerirdischer &#8211; Bruder gefunden und darüber in Kenntnis gesetzt hat.  Ich hieß Raira Syrren und mein außerirdischer Bruder Ramar Syrren. Das war der Grundstock der Welt, die ich in meinen Tagträumen erschaffen hatte.</p>



<p>Dieses Interesse am Schreiben und meine Fantasie sind auch meiner Deutschlehrerin aufgefallen. Daraufhin hat sie organisiert, dass ich an einem mehrtägigen Poetenseminar in Oranienburg teilnehmen konnte. Oh, war ich stolz. Als Einzige aus meiner ganzen Schule sollte ich dahin!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der erste Dämpfer meiner Leidenschaft</h2>



<p>Ich habe mich so auf dieses Poetenseminar gefreut, obwohl ich das erste Mal ohne meine Eltern an einem anderen Ort als zuhause sein würde. Wir waren in einem Schloss untergebracht. Allerdings waren die Zimmer alles andere als prächtig eingerichtet. Es waren ganz einfach eingerichtete Mehrbettzimmer. Trotzdem war der Gedanke, in einem Schloss zu wohnen, unheimlich romantisch. Und ich habe dort zum ersten Mal etwas von einer Orangerie gehört und eine solche auch noch gesehen.</p>



<p>Leider sollte ich im Verlauf dieses Seminars einen ordentlichen Dämpfer erhalten. Ich hatte immer eher Interesse an Langtexten wie Romanen. Das war mein Ziel. Romane wollte ich schreiben. Allerdings wurde mir von den Lehrerinnen in diesem Seminar eröffnet, dass ich kein Talent für Prosa-Texte hätte. Mein Talent würde in der Lyrik liegen. Mein Interesse am Verfassen von Gedichten hielt sich allerdings in Grenzen.</p>



<p>Auch wenn es mir in dem Moment noch nicht bewusst war, heute weiß ich, dass mir diese Einschätzung den Spaß am Schreiben für lange Zeit verdorben hatte. Die Tagträume hatte ich weiterhin bis weit in die Pubertät und sogar noch etwas ins Erwachsenenalter hinein. Aber geschrieben habe ich lange Zeit nur noch wenig über das hinaus, was nötig war oder von der Schule verlangt wurde.</p>



<p>Das lodernde Feuer war nur noch ein leichtes Glimmen, das jedoch nie komplett verloschen ist und immer mal wieder aufflammte.</p>



<p>Leider habe ich damals auch noch nicht gewusst, was ich heute weiß: Talent ist nur ein kleiner Teil dessen, was man braucht, um gut in etwas zu sein. Der größte Teil ist immer noch die Übung. Einfach immer weitermachen, dann wir man automatisch besser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Veröffentlichung</h2>



<p>Trotz dieser für mich niederschmetternden Aussage damals habe ich das Schreiben und den Wunsch danach, Schriftstellerin zu werden und Romane zu schreiben, nie ganz aufgegeben. Aber es nagte an mir und beschädigte mein Selbstbewusstsein in dieser Sache enorm.</p>



<p>Immerhin jedoch habe ich ein sprachbezogenes Studium aufgenommen. Damals hieß der Studiengang noch Fachübersetzen Technik und wurde später &#8211; noch während meiner Studienzeit &#8211; umbenannt in Internationale Fachkommunikation.</p>



<p>Als dann bei einem Existenzgründungsseminar während meines Studiums die Frage gestellt wurde, ob jemand von den Teilnehmenden einen Artikel über das Seminar für die Mitgliedszeitschrift des veranstaltenden Vereins schreiben möchte, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich war sogar die Einzige, die Interesse zeigte. Und so wurde mein Artikel 2003 in der August-Ausgabe von TransRelations, der Mitgliederzeitschrift des BDÜ-Landesverband Bremen-Niedersachsen e. V., veröffentlicht.</p>



<p>Ich erhielt ein dickes Lob vom BDÜ und ein PDF-Exemplar der Ausgabe mit meinem Artikel, das auch heute noch sicher auf meinem Rechner liegt. Jedenfalls war ich stolz wie Bolle auf meine erste Veröffentlichung. Trotzdem ist sie lange Zeit meine einzige Veröffentlichung geblieben. Mein Selbstbewusstsein war längst noch nicht wiederhergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste Gehversuche in der Welt der Blogs</h2>



<p>Erst Jahre später habe ich wieder etwas von mir Geschriebenes veröffentlicht. Diesmal war das Medium der Wahl ein Blog. Dort konnte ich veröffentlichen, was immer ich wollte. Viel Ahnung hatte ich von der Blogosphäre allerdings noch nicht. Für mich war das auch eher ein Privatvergnügen. Eine berufliche Perspektive habe ich damals darin noch nicht gesehen.</p>



<p>Und so ging es in diesem Blog auch um ein privates Hobby und nicht um meinen damalige Tätigkeit als freiberufliche Übersetzerin. Dieses Hobby war natürlich ein kreatives Hobby. Wie sollte es auch anders sein? Schon seit Jahren war ich verrückt nach kleinen, bunten Glasperlen. Und um sie ging es in meinem Blog, den ich von Januar 2013 bis April 2014 geführt habe.</p>



<p>Vermutlich haben ihn nicht viele Leute gelesen. Da ich auf Blogspot gebloggt hatte statt auf einer eigenen Website, hatte ich auch keinerlei Einblick in die Statistiken. Ich hatte noch nicht einmal Ahnung davon, und von SEO hatte ich auch noch nichts gehört.</p>



<p>Aber ich habe gerade mal nachgesehen. Meinen <a href="http://anjas-perlenwelt.blogspot.com/">Perlenblog</a> gibt es tatsächlich noch. Auf einen der Blogartikel habe ich sogar 44 Kommentare erhalten. Dieser rege Zuspruch war wohl vor allem der Tatsache geschuldet, dass ich damals an einer Bead Soup Blog Party von Lori Anderson teilgenommen hatte. Die Zusammenarbeit mit anderen Bloggern scheint sich also zu lohnen. Leider hat sie ihren Blog offenbar auch nicht weitergeführt. Aber sie hat immer noch einen <a href="HTTPS://www.etsy.com/shop/Loriandersondesigns">Etsy-Shop</a>.</p>



<p>Ebenfalls 2013 habe ich mich dann auch noch mit einem <a href="HTTPS://anjas-liegedreirad.blogspot.com">Blog über meine Erlebnisse mit meinem Liegedreirad</a> versucht und noch einen <a href="HTTPS://pagewizz.com/liegedreirad-komfortable-sportliche-alternative-fuer-radfahrer/">Artikel &#8211; ebenfalls über das Liegedreirad &#8211; auf PageWizz</a> veröffentlicht.</p>



<p>Danach war wieder einige Zeit lang Ruhe, was das Schreiben angeht. 2013 habe ich meinen Mann kennengelernt, und im Sommer 2014 ist unser Sohn mit einem komplexen Herzfehler zur Welt gekommen. Jahrelang drehte sich einfach alles um meine Familie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geld verdienen mit dem Schreiben &#8211; aber wie?</h2>



<p>Dadurch, dass ich mich jahrelang praktisch allein um meinen Sohn gekümmert habe, weil mein Mann ja viel geschäftlich unterwegs war, bin ich in eine totale wirtschaftliche Abhängigkeit von meinem Mann geraten. Das stört mich ungemein, denn ich bin ganz anders aufgewachsen. Die DDR war in diesem Punkt &#8211; gleichberechtigte Erwerbsarbeit für Mann und Frau &#8211; deutlich weiter fortgeschritten. </p>



<p>Eine angestellte Tätigkeit war für mich nur schwer vorstellbar, aber Ideen für eine selbständige Tätigkeit hatte ich unzählige. Hängengeblieben bin ich dann zunächst bei den Themen <a href="http://Www.zendena.de">Nachhaltigkeit</a>, <a href="http://Www.mein-Halbwilder-garten.de">halbwilder Garten</a> und <a href="http://Www.meine-Halbwilde-Kueche.de">halbwilde Küche</a> und habe dazu ab 2017 Blogs aufgesetzt.</p>



<p>Zum Geldverdienen war allerdings nur der Nachhaltigkeitsblog bestimmt. Doch je tiefer ich in das Thema Nachhaltigkeit und in die Community dazu eingetaucht bin, desto klarer wurde mir, dass das nicht meine Welt ist. Aber das lag nicht etwa daran, dass mich das Thema nicht ausreichend interessiert hat. Nein, das Thema hat mich sehr interessiert und interessiert mich auch heute noch.</p>



<p>Aber die Community war &#8211; und ist es wahrscheinlich immer noch &#8211; von starken Extremen geprägt. Gemäßigte Naturen wie ich, die Dinge erst einmal durchdenken und von allen Seiten beleuchten und auch mal Bedenken oder Nachfragen hatten, wurden regelrecht fertiggemacht. So habe ich das jedenfalls empfunden. Diese Community hat mir regelrecht die Energie abgesaugt, sodass ich mich aus Selbstschutz dann zurückgezogen habe.</p>



<p>Aber immerhin gibt es aus der Zeit immer noch einen <a href="https://zendena.de/gibt-nachhaltige-alternativen-augenpflaster-funktioneller-schwachsichtigkeit/">Blogartikel zum Thema „Nachhaltige Alternativen zum Augenpflaster“</a>, der mir bis heute noch jedes Jahr ein paar Euro über die VG Wort einbringt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endlich angekommen &#8211; das Windradkind</h2>



<p>Danach hatte ich noch einige Ideen für ein Online-Business mit Blog, die ich aber nicht umgesetzt habe. Denn ziemlich schnell hat sich herauskristallisiert, dass es ein Kreativ-Business werden musste, wenn ich damit glücklich werden sollte.</p>



<p>Und so kam es auch. Deshalb schreibe ich heute hier auf diesem Blog für mein Kreativ-Business Windradkind. Schreibblockaden habe ich trotzdem immer mal wieder, besonders wenn der Alltag mit meinem Kind, das mittlerweile auch die Diagnose Asperger bekommen hat, mal wieder alles von mir fordert. Aber ich bleibe dran. Diesen Traum will ich unbedingt wahr werden lassen, wie lange es auch immer dauern mag.</p>



<p>Übrigens schreibe ich dieses Jahr neben all den Blogartikeln für die Blogparade auch beim <a href="http://NaNoWriMo.org">NaNoWriMo</a> mit. Ich schreibe dort an einem autobiografischen Roman über meine Erlebnisse als Herzchenmama. Allerdings werde ich diesen Roman wohl nicht veröffentlichen, jedenfalls nicht so, wie ich ihn dort gerade schreibe. Ich merke doch sehr, dass ich das alles noch nicht verarbeitet habe. Deshalb ist das Schreiben dieses Buches jetzt so etwas wie meine Therapie.</p>



<p>Und was ich schreibtechnisch neben dem Windradkind-Blog noch so alles vorhabe, erfahrt ihr in <a href="https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/">diesem Artikel</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und wie sieht‘s bei dir aus?</h2>



<p>Schreibst du auch gerne? Warum schreibst du gerne, und was ist deine Geschichte dahinter? Ich würde mich sehr freuen, wenn du es mir in den Kommentaren (oder auch privat per E-Mail, falls dir das zu öffentlich ist, auch wenn ich noch nicht so viele LeserInnen habe) schreibst.</p>



<p>Vielen Dank fürs Lesen und bis bald, deine Anja.</p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/warum-ich-schreibe/">Warum ich schreibe</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://windradkind.de/warum-ich-schreibe/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welche Bücher ich gern mal schreiben würde</title>
		<link>https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/</link>
					<comments>https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja - Windradkind]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 18:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Diversität]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsromane]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher schreiben und illustrieren]]></category>
		<category><![CDATA[Neurodiversität]]></category>
		<category><![CDATA[Träume]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://windradkind.de/?p=990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich bin ich durch Zufall auf die von Judith Peters organisierte Blogparade gestoßen. Und da ich sowieso vorhatte, meinem Blog wieder neues Leben einzuhauchen, war ich gleich Feuer und Flamme und habe mir einige der Themen herausgesucht, um selbst Blogartikel dazu zu schreiben. Dieser Artikel ist Teil der Blogparade von Stefanie Köttl-Brodmann zum Thema „Worüber [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/">Welche Bücher ich gern mal schreiben würde</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kürzlich bin ich durch Zufall auf die von <a href="https://judithpeters.de/blogparaden-herbst-2023/">Judith Peters organisierte Blogparade</a> gestoßen. Und da ich sowieso vorhatte, meinem Blog wieder neues Leben einzuhauchen, war ich gleich Feuer und Flamme und habe mir einige der Themen herausgesucht, um selbst Blogartikel dazu zu schreiben.</p>



<p>Dieser Artikel ist Teil der <a href="https://thewritingflow.com/de/blogparade-buch-schreiben/">Blogparade von Stefanie Köttl-Brodmann</a> zum Thema „Worüber würdest du gerne mal ein Buch schreiben?“. Bei mir ist es &#8211; wie könnte es auch anders sein &#8211; natürlich nicht nur ein Thema oder ein Buch, sondern jede Menge&#8230; Auf geht&#8217;s.</p>



<p>Das Schreiben hat mich schon immer fasziniert. Ich wollte schon immer Bücher schreiben. Schon in der Schulzeit. Meine Deutschlehrerin hat mich sogar mal zu einem Poetenseminar geschickt. Unglücklicherweise hat man mir damals gesagt, ich hätte kein Talent für längere Formate. Ich sei höchstens für Gedichte geeignet.</p>



<p>Das hat mich leider über Jahrzehnte enorm gehemmt. Aber ganz losgelassen hat mich das Thema nie. Ich habe unglaublich viele Bücher und Zeitschriften zum Thema Schreiben über die Jahre angesammelt. Und es kamen immer neue Ideen, worüber ich schreiben könnte, hinzu.</p>



<p>Hier findest du nun ein Überblick über meine ungeborenen Buchbabies:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kinderbücher zum Thema (Neuro-)Diversität</h2>



<p>Neurodiversität &#8211; das ist ein großes Thema, oder? In mein Leben gekommen ist es durch die Schwierigkeiten, die mein Kind im Umgang mit anderen Kindern in Kindergarten und Schule, mit ungeplanten Ereignissen, Unbekanntem und Plänänderungen usw. hatte bzw. immer noch hat und für die wir mittlerweile auch eine Diagnose haben: Asperger Autismus.</p>



<p>Ich sehe dadurch tagtäglich, wie schwer es Kinder, die eben nicht neurotypisch sind und damit auch nicht in das übliche Raster passen, in unserer Gesellschaft haben und wie viele Vorurteile, wie viel Unwissenheit vorherrschen. Dagegen möchte ich gern etwas tun. Und wo könnte man besser ansetzen als bei Kindern, die ja die Zukunft unser Gesellschaft bestimmen werden?</p>



<p>Ich möchte Kindern zeigen, wie autistische Kinder die Welt sehen. Ich möchte &#8211; gemeinsam mit den Kindern &#8211; erforschen, wie beide Seiten miteinander auskommen und sich gegenseitig besser verstehen können. Ich möchte zeigen, welche (einfachen) Maßnahmen das Miteinander deutlich erleichtern könnten.</p>



<p>Schon seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken darüber, wie ich mein Anliegen umsetzen kann. Ein Weg, auf den ich durch den Autismustherapeuten meines Kindes gekommen bin, könnte die Darstellung von Situationen usw. in kindgerecht illustrierten Social Stories sein. Aber ich glaube, das Ganze muss noch ein wenig vor sich hin simmern, bevor ich das erste Buch dazu schreibe und illustriere.</p>



<p>Das Thema Neurodiversität hat mich auch mehr für das Thema Diversität als Ganzes sensibilisiert. Mir war nie klar, wie groß dieses Thema eigentlich in der Gesellschaft ist, bzw. wie groß und wie stark verbreitet die Angst vor „den Anderen“ (also Menschen, die irgendwie von der „Norm“ abweichen) ist.</p>



<p>In diese Rubrik würden auch die Abenteuer vom Windradkind passen, die ich mir (zum Teil zusammen mit meinem Sohn) ausgedacht habe. Diese Geschichten wären eine weitere Möglichkeit, Diversität zu zeigen, zu leben und zur Normalität werden zu lassen.</p>



<p>Übrigens bin ich auch überzeugt davon, selbst Asperger-Autistin zu sein. Aber als Erwachsene an eine Diagnose zu kommen, ist alles andere als leicht. Alle Stellen, wo eine solche Diagnostik bei Erwachsenen durchgeführt wird, sind einfach heillos überlaufen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kreativ-Bücher</h2>



<p>Wer mich und mein Windradkind kennt, der weiß, dass Kreativität ein ganz großes Thema für mich ist. Und ich habe jede Menge Ideen für Bücher in diesem Bereich.</p>



<p>Ein Buchthema, das mir sehr am Herzen liegt, wäre das Thema Kreativität als Selbstfürsorge. Dieses Buch würde sich hauptsächlich an Personen richten, die sich in ihrer Care-Arbeit aufreiben oder besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind. Ich denke dabei z. B. an Eltern von Kindern mit einer Grunderkrankung. Und natürlich besonders an Frauen, denn auch in unserer heutigen Gesellschaft übernehmen Frauen immer noch den Löwenanteil an der Care-Arbeit.</p>



<p>Nur wer für sich selbst sorgt, kann auch für andere sorgen. Und das Ausleben der eigenen Kreativität kann einen großen Anteil daran haben.</p>



<p>Weitere Ideen sind diverse Bücher zum Thema digitales Malen und Zeichnen bzw. Nutzung digitaler Tools für die eigenen kreativen Aktivitäten ebenso wir für ein eigenes kreatives Business.</p>



<p>Und auch das Thema Aufbau eines eigenen Kreativbusiness mit all seinen Möglichkeiten und Facetten liegt mir sehr am Herzen. Damit würde ich aber dann wohl warten, bis mein eigenes Kreativbusiness aus den Kinderschuhen raus ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eigene Erfahrungen in Romanen verarbeiten</h2>



<p>Schon bevor ich vor ein paar Jahren meine Kreativität wiederentdeckt habe, gab es schon Gedanken an das Schreiben eigener Bücher. Die würde ich als so eine Art Erfahrungsromane bezeichnen.</p>



<p>Beispielsweise habe ich in der Vergangenheit eher nicht so schöne Erlebnisse in Sachen romantische Beziehungen gehabt. Die haben mir schon Ideen für mindestens zwei Romane gegeben. Und wenn ich heute mit der Überzeugung, selbst Autistin zu sein, darüber nachdenke, kommt mir mindestens noch eine weitere Idee für einen Roman&#8230;</p>



<p>Auch die ersten Jahre mit meinem Kind können Inspiration für mindestens einen Roman sein. Ich denke nicht, dass ich genau das aufschreiben würde, was wir erlebt haben, weil es eben auch mein Kind betrifft. Aber ich würde schon gern einen Weg finden, genau diese Erlebnisse auch zu verarbeiten. Und vielleicht würde es auch meinem Kind helfen, diesen Roman später zu lesen oder einfach an meinem Beispiel zu sehen, wie man eigene Erlebnisse verarbeiten kann.</p>



<p>Für die potenziellen Bücher in dieser Rubrik habe ich sogar schon Notizbücher in OneNote angelegt und Informationen, Daten, Fakten, Erinnerungen usw. gesammelt. Nun müsste ich nur noch Zeit haben, diese Bücher auch mal zu schreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Und was ist mit dir?</h2>



<p>Und? Wie sieht&#8217;s aus? Verstauben auch in deiner Schublade Ideen für Bücher, die du gern schreiben würdest? Heraus damit! Schau&#8216; sie dir an, und erzähle uns davon unten in den Kommentaren. Viel Spaß dabei! Ich geh&#8216; jetzt auch mal nach meinen ungeborenen Buchbabys schauen. Mal sehen, welchem ich zuerst ins Leben verhelfe. Bis dann!</p>



<p></p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/">Welche Bücher ich gern mal schreiben würde</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://windradkind.de/welche-buecher-ich-gern-mal-schreiben-wuerde/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das kleine Windradkind</title>
		<link>https://windradkind.de/das-kleine-windradkind/</link>
					<comments>https://windradkind.de/das-kleine-windradkind/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja - Windradkind]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 11:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://windradkind.de/?p=10</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Geschichte für meinen kleinen Windradfan Es war einmal ein kleines Windradkind. Wie jedes andere Kind hatte es Spaß daran, die Welt zu entdecken. Es staunte über die Wolken, ließ seine Flügel vom Winde drehen und spielte Fangen mit den Vögeln. Mit der Zeit aber wurde das sonst so fröhliche Windradkind immer trauriger. Da kam [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/das-kleine-windradkind/">Das kleine Windradkind</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Eine Geschichte für meinen kleinen Windradfan</h2>



<p>Es war einmal ein kleines Windradkind. Wie jedes andere Kind hatte es Spaß daran, die Welt zu entdecken. Es staunte über die Wolken, ließ seine Flügel vom Winde drehen und spielte Fangen mit den Vögeln.</p>



<p>Mit der Zeit aber wurde das sonst so fröhliche Windradkind immer trauriger. Da kam der weise Rabe vorbei, setzte sich auf die Gondel des Windradkindes, betrachtete es nachdenklich und meinte dann: „Liebes Windradkind, du siehst traurig aus, und du spielst gar nicht mehr mit uns Vögeln Fangen. Was hast du auf dem Herzen?“</p>



<p>„Ach, lieber Rabe, ich wünsche mir nichts mehr, als die Welt zu entdecken. Aber ich sitze hier fest und kann  mich  nicht vom Fleck rühren.“, seufzte das Windradkind.</p>



<p>„Mmmh“, machte der Rabe. „Da kann ich dir leider auch nicht helfen. Aber frage doch einmal den Mond, wenn er heute Abend aufgeht. Er hat schon viel gesehen. Vielleicht weiß er Rat.“</p>



<p>„Vielen Dank, weiser Rabe. Das werde ich tun.“ Das Windradkind wartete also ungeduldig auf den Mond. Als dieser endlich aufgegangen war, rief es: „Ach, lieber Mond, du hast schon so viel gesehen. Kannst du mir vielleicht helfen?“ „Wenn ich kann, helfe ich dir gerne, liebes Windradkind. Was hast du denn auf dem Herzen?“ „Oh, ich möchte so gern die Welt entdecken, aber ich sitze hier fest und kann mit nicht vom Fleck rühren. Weißt du vielleicht Rat?“</p>



<p>Der Mond runzelte die Stirn, überlegte hin und her. Aber ihm wollte nicht so recht etwas einfallen. „Da kann ich dir wohl nicht helfen. Mir fällt nichts ein. Aber frage doch mal die Sonne, wenn Sie morgen früh wieder aufgeht. Sie sieht des Tags, was ich des Nachts nicht zu sehen bekomme. Vielleicht weiß sie Rat.“ Traurig senkte das Windradkind die Gondel und flüsterte kaum hörbar: „Hab&#8216; trotzdem Dank, lieber Mond. Ich werde deinen Rat befolgen und die Sonne fragen. Und das Windradkind wartete voller Ungeduld auf das erste Morgengrauen.</p>



<p>Kaum lugten die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont, rief es: „Liebe Sonne, du hast des Tags gesehen, was der Mond des Nachts nicht zu sehen bekommt. Kannst du mir vielleicht helfen?“ Wohlwollend betrachtete die uralte, strahlende Sonne das Windradkind und fragte: „Was möchtest du denn, liebes Windradkind?“ „Ich möchte so gern die Welt entdecken, aber ich sitze hier fest und kann mich nicht vom Fleck rühren. Weißt du vielleicht Rat?“ „Mmmh, ich habe nichts gesehen, was dir helfen könnte. Und ich könnte noch so heiß scheinen, es würde dein Problem nicht lösen. Versuche es doch einmal beim Wind. Vielleicht weiß er Rat. Da hinten kommt er schon.“</p>



<p>Diesmal hatte das Windradkind gar keine Zeit, traurig zu sein, denn schon kam der Wind herangesaust und fragte fröhlich: „Was macht ihr denn für Gesichter wie drei Tage Regenwetter?“ „Oh, lieber Wind, ich möchte so gern die Welt entdecken, aber ich sitze hier fest und kann mich nicht vom Fleck rühren. Weißt du vielleicht Rat?“ „Ich? Mmh, ich denke nicht. Aber mein Papa, der Sturm, der weiß immer Rat. Ich werde ihn fragen.“, sprach er und brauste davon.</p>



<p>Kurz darauf kam er schnaufend bei seinem Papa an und fragte: „Lieber Papa, kannst du vielleicht dem Windradkind helfen? Es möchte so gern die Welt entdecken. Aber es sitzt fest und kann sich nicht vom Fleck rühren.“ „Ich denke, das kann ich, mein Sohn.“, sprach der Sturm und brauste zusammen mit seinem Sohn zum Windradkind.</p>



<p>„Ich könnte dich an deinen Flügeln greifen und davontragen. Aber ich kann dir nicht versprechen, dass du dort landest, wo es dir gefällt.“ „Oh, überall ist mir recht, denn ich möchte alles von der Welt sehen.“, jubelte das Windradkind. „Dann schalte dich nicht ab, wenn ich jetzt loslege, und ich werde mein Bestes geben, um dich aus dem Boden zu reißen und fortzutragen.“</p>



<p>Gesagt, getan. Das Windradkind blieb eingeschaltet, und der Sturm sauste und brauste immer stärker. Das Windradkind fing an zu zittern und zu beben. Ob aus Aufregung oder doch Furcht ist mir nicht bekannt. Dann geschah es. Mit einem lauten Krachen löste der Sturm das Windradkind aus dem Boden, ergriff es an den Flügeln und trug es davon.</p>



<p>Und wenn es nicht gelandet ist, dann fliegt es noch heute durch die Welt.</p>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-0"></span><p>Der Beitrag <a href="https://windradkind.de/das-kleine-windradkind/">Das kleine Windradkind</a> erschien zuerst auf <a href="https://windradkind.de">Windradkind</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://windradkind.de/das-kleine-windradkind/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
